Die Geschichte der Alten-Schmiede

1964 musste eine Entscheidung getroffen werden: Aufgabe des über 350 Jahre im Familienbesitz befindlichen Hofes mit Haus und "Alter Schmiede" oder mit Elan, Fleiß und Phantasie den Kampf aufnehmen!?

Helmut Kühne, der Urenkel des Antragstellers, hatte mit dem 1964 eingereichten Antrag auf Erteilung einer Konzession für eine Gaststätte mehr Erfolg. Er bekam sie auf Anhieb. “Alte Schmiede” nannte er die nur aus einem Raum bestehende Gaststätte, die im landläufigen Sinne keine Kneipe, sondern mehr ein “Kaffeestübchen” sein wollte. Selbstverständlich gab es auch Bier (allerdings nicht vom Fass), einen guten Weinbrand und einen Klaren.

Aber die "Alte Schmiede" wollte ein beschaulicher Ort der Rast, des Ausruhens und der Erholung sein.
 
Helmut Kühne

Immer noch steht der Amboss mitten in der gastlichen Stube auf einem Eichen-Baumstumpf und obgleich viele alte Erinnerungen an die alte Werkstatt, wie z.B. der große Blasebalg, an das Freilichtmuseum im Mäckinger-Bach-Tal bei Hagen abgegeben worden sind, zieren Zeugen aus der alten Zeit die Wände: Schmiedeerzeugnisse wie Kohleschüppen, Zirkel, Hämmer und Nägel, die mit Hilfe von Schmiedefeuer, Hammer, Amboss und Menschenkraft hergestellt wurden.

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